Die Bedeutung von Remarketing-Kampagnen für Conversion-Raten

Remarketing-Kampagnen spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Conversion-Raten von bezahlten Werbeanzeigen. Durch gezielte Maßnahmen können Interessenten auf anderen Websites erneut angesprochen werden. Allerdings ist es wichtig, bei der Implementierung einige Punkte zu beachten, um Fehler im Vorfeld auszuschließen. Im folgenden Beitrag werden sechs der wichtigsten Aspekte vorgestellt, auf die Sie sich konzentrieren sollten, um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden.

Die Funktionsweise und Ziele von Remarketing

Remarketing oder Retargeting ermöglicht es, Interessenten, die eine Webseite verlassen haben, gezielt mit Anzeigen auf anderen Websites anzusprechen. Die Anzeigen sind personalisiert und zeigen beispielsweise Produkte an, die der potenzielle Kunde angesehen, aber nicht gekauft hat. Hierfür werden spezielle Trackingmethoden wie Cookies verwendet. Die Ziele des Remarketings können Umsatzsteigerung, Leadgenerierung oder Steigerung der Bekanntheit sein.

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Der Vorteil von Remarketing in der Customer Journey

Ein wesentlicher Vorteil des Remarketings besteht darin, dass Interessenten in einem fortgeschrittenen Stadium der Customer Journey angesprochen werden. Dadurch performt das Remarketing im Vergleich zu anderen Marketing-Maßnahmen besser. Es ist ebenso entscheidend, Besucher anzusprechen, die seit einem Jahr keinen Klick mehr auf der Webseite getätigt haben.

Erfolgreiches Remarketing: Vermeiden Sie diese Fehler

Für nahezu jede Branche stellt Remarketing eine attraktive Option zur Optimierung der Conversion-Raten dar. Dabei ist es entscheidend, sechs gängige Fehler bei der Einführung von Remarketing-Kampagnen zu vermeiden.

Effektive Zielgruppenanalyse für gezieltes Remarketing

Es ist nicht ausreichend, einfach davon auszugehen, dass eine große, wiedererreichbare Zielgruppe vorhanden ist. Nutzen Sie Ihre Webseiten-Analysedaten aus verschiedenen Kanälen, um die Anzahl der monatlichen wiederkehrenden Besucher zu ermitteln und nach Geschäftsbereichen oder Produkten zu sortieren. Auf diese Weise können Sie eine Vorhersage über den Retargeting-Traffic treffen und den ersten Fehler bei Remarketing-Kampagnen vermeiden.

Skalierung der Remarketing-Kampagnen


Bei der Skalierung ist Vorsicht geboten. Wenn die Zielgruppengröße im üblichen 30-Tage-Fenster klein ist, sollten Sie in Betracht ziehen, auf 60 oder sogar 90 Tage zu erweitern. Bisher galt eine Mindestzielgruppengröße von 1.000 Nutzern in Google Ads. Basierend auf Ihrer typischen Klickrate (CTR) und Konversionsrate (CVR) könnte jedoch eine höhere Mindestgröße erforderlich sein. Zum Beispiel, bei einer fünfprozentigen CTR und einer zweiprozentigen CVR sind bei 1.000 Anzeigenaufrufen nur 0,5 Konvertierungen zu erwarten. In diesem Fall sind eine Million Aufrufe notwendig, um 10 Konvertierungen zu erzielen. Eine höhere Mindestgröße könnte die Effektivität verbessern.

Beispiel für eine bessere Effektivität

Wenn Sie beispielsweise eine fünfprozentige Klickrate (CTR) und eine zweiprozentige Conversion Rate (CVR) haben, werden bei 1.000 Anzeigenaufrufen nur 0,5 tatsächlich konvertieren. In diesem Fall sind eine Million Aufrufe erforderlich, um 10 Konvertierungen zu sammeln. Dies zeigt, dass eine höhere Mindestgröße notwendig sein könnte, um effektivere Ergebnisse zu erzielen.

Vermeiden Sie klassische Fehler bei der Einrichtung von Remarketing-Kampagnen

Ein häufiger Fehler bei Remarketing-Kampagnen besteht darin, anzunehmen, dass potenzielle Kunden, die keinen Kauf getätigt haben, einen weiteren Anreiz in Form von wiederholten oder überzeugenderen Angeboten benötigen. Dies mag in einigen Fällen zutreffen, jedoch nicht immer. Es ist wichtig zu erkennen, dass viele Benutzer sich bereits gut informiert haben und möglicherweise festgestellt haben, dass sie nicht das benötigen, was sie zuvor geglaubt haben.

Tipp von den Suchhelden: Gezielte Anzeigenvariationen testen

Vermeiden Sie den Fehler zu glauben, Sie wüssten genau, welche Produkte der Besucher benötigt. Testen Sie sowohl gezielte Verkaufsanzeigen als auch Cross- oder Up-Sell-Anzeigen, um klassische Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden. Geben Sie den Besuchern mehr Anreize, sich an Ihre Marke zu erinnern, insbesondere wenn Ihr Angebot ergänzende Produkte umfasst. Überraschen Sie Ihre Zielgruppe und bieten Sie Abwechslung in Ihren Verkaufsbotschaften, um Langeweile zu vermeiden. Knüpfen Sie Ihre Botschaften an direkte Handlungsaufrufe oder exklusive Angebote, anstatt nur wiederholt Produkte zu präsentieren.

Fehlende Vielfalt in der Verkaufsbotschaft

Ein weiterer Fehler besteht darin, Kunden immer wieder dieselben Produkte auf dieselbe Weise zu präsentieren. Cross-Selling-Anzeigen werben für verwandte Angebote, während Up-Selling-Botschaften die Zielgruppe dazu ermutigen können, umfangreichere Lösungen zu erwägen. Auch wenn sie möglicherweise nicht die teurere Alternative wählen, kann dies den Wert der ursprünglichen Lösung indirekt hervorheben.

Strategische Zeitpunkte für Remarketing-Kampagnen festlegen

Kunden, die gerade Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erworben haben, sind nicht unbedingt bereit, sofort erneut zu kaufen. Dennoch kommt es häufig vor, dass Unternehmen mit Werbung für kürzlich getätigte Käufe erneut ansprechen. Dies kann zu einer negativen Wahrnehmung führen. Um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden, sollten Käufer, die in den letzten 7-14 Tagen einen Kauf getätigt haben, von allen Kampagnen ausgeschlossen werden, es sei denn, es handelt sich um Cross-Selling-Kampagnen.

Zeitspanne für gezielte Ansprache festlegen

Die Zeitspanne, in der Ihr Service genutzt wird, beeinflusst das ideale Nutzungserlebnis. Die Zeit bis zur nächsten Kaufentscheidung variiert je nach Branche und Produkt. Faktoren wie Jahreszeit, Standort des Kunden und angestrebter Gewinn (ROI) beeinflussen die gewünschte Häufigkeit der gezielten Ansprache von Kunden, die bereits mindestens einmal gekauft haben. Berücksichtigen Sie diese Überlegungen bei der Strategieplanung und setzen Sie Cross-Selling und Up-Selling zum richtigen Zeitpunkt ein.

Frühes Remarketing mit denselben Produkten vermeiden

Zu früh geschaltete Werbung für bereits erworbene Produkte kann zu hohen Zusatzkosten führen und den angestrebten Gewinn verringern. Um Remarketing-Kampagnen Fehler zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine angemessene Wartezeit zu berücksichtigen, bevor Kunden erneut angesprochen werden. Cross-Selling kann hingegen sofort nach einer Kaufentscheidung eingesetzt werden, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Abstimmung.

Beispiel für die Relevanz von Timing

Ein Beispiel verdeutlicht, warum solche Fehler vermieden werden sollten: Das Angebot eines Up-Sells für einen Reisenden, wie eine Autovermietung oder ein Zimmer-Upgrade, ist nach Beginn des Urlaubs deutlich weniger relevant und sollte daher rechtzeitig eingesetzt werden.

Langfristige Perspektiven für Effektive Remarketing-Kampagnen

Ein häufiger Fehler bei Remarketing-Kampagnen besteht darin, sie ausschließlich als kurzfristige Maßnahme zu betrachten. Oft denkt man dabei an Kunden, die gerade ihren Einkauf abgebrochen haben oder Besucher, die kürzlich die Webseite besucht haben. Es ist ebenso entscheidend, Besucher anzusprechen, die seit einem Jahr keinen Klick mehr auf der Webseite getätigt haben.

Berücksichtigung der Stammkundschaft und saisonaler Einflüsse

In den Bemühungen, neue Kunden zu gewinnen, wird die Pflege der Stammkundschaft oft übersehen. Es ist wichtig, das Konsumverhalten der Kunden und saisonale Abhängigkeiten zu berücksichtigen. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen, um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden: Wann wird jemand, der bei Ihnen einen Frühlingsurlaub gebucht hat, voraussichtlich mit der Planung für das nächste Jahr beginnen? Wie ist der Aktualisierungszyklus der von Ihnen angebotenen Software? Wann wird jemand eine Vertragsverlängerung benötigen? Ab wann beginnt der Wechsel der Kleidungssaison?

Effektives Remarketing durch gezielte Kanalnutzung

Fehler vermeiden: Prüfung der Anzeigenplatzierung und Kanalintegration:
Remarketing in der Suchmaschine bezieht sich auf alle Besucher, die zuvor auf Ihrer Webseite waren, unabhängig von den verschiedenen Kanälen, über die sie Ihr Angebot entdeckt haben. Dies schließt Display-Anzeigen, soziale Netzwerke, E-Mail-Werbung sowie organische Suche und direkte Besuche ein. Um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden, ist es entscheidend, zu überprüfen, welche Anzeigen die Besucher wo gesehen haben, um darauf aufzubauen. Bei ausreichender Erfahrung im Remarketing können Kampagnen sogar nach Kanälen oder Kanalgruppen erstellt werden, um von Anfang an potenzielle Fehler zu vermeiden.

Budgeteffizienz und gezielte Gebotsanpassungen

Die gute Nachricht ist, dass Sie zu Beginn kein zusätzliches Budget für Remarketing benötigen. Es geht darum, Personen anzusprechen, die bereits von Ihren aktuellen Werbemaßnahmen erfasst wurden. Es ist wichtig, Nutzer zu identifizieren, die bereits auf Ihrer Webseite waren, und spezifische Erlebnisse für sie zu schaffen. Um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden, sollten Sie verstärkt nach diesen Nutzern suchen und entsprechende Gebotsanpassungen für diese Zielgruppen vornehmen. Das Budget muss nicht sofort erhöht werden, besonders wenn die Remarketing-Zielgruppen noch nicht groß sind und eine deutliche CTR-Steigerung erwartet wird. Zusätzliches Budget für Remarketing ist angenehm, aber auf kürzere Sicht keine Notwendigkeit, insbesondere für erste Versuche.

Fazit

Die Bedeutung von Remarketing-Kampagnen für die Steigerung der Conversion-Raten von bezahlten Werbeanzeigen ist unbestreitbar. Durch gezielte Ansprache von Interessenten auf anderen Websites können diese erneut erreicht werden. Dennoch ist die Implementierung nicht ohne Fallstricke. Der Beitrag hebt sechs entscheidende Aspekte hervor, die es zu beachten gilt, um Fehler bei Remarketing-Kampagnen zu vermeiden.Die Funktionsweise und Ziele des Remarketings, die gezielte Ansprache in fortgeschrittenen Phasen der Customer Journey und das Vermeiden von gängigen Fehlern sind grundlegende Bausteine. Effektive Zielgruppenanalysen und eine vorsichtige Skalierung sind unabdingbar. Klassische Fehler bei der Einrichtung, wie die Annahme über zusätzliche Anreize und fehlende Vielfalt in der Verkaufsbotschaft, sollten vermieden werden.


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